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Perugebet
Reisebilder 05

30.06.07
©Stephan Mertens

Gründung         Begründung         Ziele

Gründung: Nach einem Dreivierteljahr der vorbereitenden Beschäftigung (Dias, Vorträge und Diskussionen) mit der Situation der Prälatur Huamachuco in Peru wurde aufgrund eines Beschlusses vom 7.3.88 am 21.3.1988 der Missionsausschuss des Pfarrgemeinderates (Mission, Frieden, Entwicklung) mit dem Ziel gegründet, eine dauerhafte Projektpartnerschaft mit dem Bistum von Bischof Sebastian Ramis in den peruanischen Anden aufzubauen. Diese wird schon seit Jahrzehnten von den Franziskanern des Tercero Orden Regular (TOR) der mallorcinischen Ordensprovinz verwaltet und betreut, die den Bischof stellen und mit mehreren europäischen Priestern und einheimischen Brüdern und Schwestern dort arbeiten.

Begründung: In der unmittelbaren beispielhaften Beschäftigung mit bestimmten persönlich bekannten Menschen und einer überschaubaren kirchlichen Gemeinschaft in einer begrenzten Region eines südamerikanischen Landes (Peru) kann die umfassende Weltverantwortung, die jeder humanistisch geprägte Mensch und erst recht jeder Christ in der heutigen Zeit hat, und die sich in Lateinamerika insbesondere aus dem historischen Vorgang der gewaltsamen Eroberung ergibt, besonders gut verdeutlicht und in praktisches Handeln umgesetzt werden. Anhand der Partnerschaft mit der Prälatur Huamachuco in Peru können grundsätzliche Fragen aus den Bereichen Frieden, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Glaube, Nachfolge Jesu, Lebensstile und Wirtschaftsordnungen beispielhaft besprochen und verstanden werden und aufgrund der persönlichen Betroffenheit durch die Lebensschicksale von Menschen zu Handlungsimpulsen werden.

Ziele: Die Partnerschaftsarbeit soll aus drei Pfeilern erwachsen und zu einer dauerhaften Brücke zwischen den Kulturen ausgebaut werden. Dabei wollen wir durch die Art und Weise des Umgangs versuchen, dass sich in allen Bereichen eine wechselseitige Bereicherung ergibt:

Geistliche Partnerschaft durch das gemeinsame Gebet, die gegenseitige Fürbitte und gemeinsame Gottesdienste mit dem Bischof oder anderen Besuchern und durch thematische Gottesdienste und Betstunden. (spirituell)
Geistige Partnerschaft durch Berichte, Bilder und Erzählungen aus dem Leben einzelner Menschen und der kirchlichen Gemeinschaften, durch Briefkontakte und gegenseitige Besuche und durch inhaltliche Beschäftigung mit den Problemen und Themen der "Einen Welt". (kulturell)
Materielle Partnerschaft durch Sach- und Geldspenden, gezielte Projektförderungen und Verkauf von kunsthandwerklichen Produkten aus Peru und durch den Eine-Welt-Handel.. (caritativ)